Diabetes mellitus- modern behandeln




Heute wird die Zuckerkrankheit als sehr komplexe Angelegenheit betrachtet. Der insulinabhängige Diabetiker muss selbstverständlich mit Insulin behandelt werden. Dieser ist schlank und hat kaum noch eine eigene Insulinproduktion.

Die meisten Diabetiker sind (etwas) übergewichtig und haben eine so genannte Insulinresistenz. Das heißt, dass das Insulin nicht mehr wirken kann: die Patienten haben erhöhte oder erniedrigte Blutzuckerwerte und einen erhöhten Insulinspiegel.
Neue Ernährungsempfehlungen für Diabetiker und Menschen, die keine Diabetiker werden wollen:

Ernährungstipps bei Borreliose und chronischen Erkrankungen


Abhilfe schaffen moderne Medikamente, z.B. die Glitazone.
Diese bewirken eine Verbesserung der Informationsübertragung innerhalb der Zellen. Das körpereigene Insulin kann wieder wirken. Der Blutzuckerspiegel und der HbA1c (Langzeit-Zuckerwert) sinkt. Ein Präparat dieser Gruppe ist seit November 2010 nicht mehr im Handel. Andere Tabletten, die beim Diabetes eingesetzt werden, haben eine schwächere Wirkung auf den Langzeitzuckerwert (HbA1c), ältere Präparate führen zu einer überschießenden Insulinfreisetzung und damit zu einer schnelleren Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse.  Eine ebenfalls neuere Therapieform stellen die Gliptine und die GLP1-Agonisten dar, die über eine gewebshormonmodulierende Wirkung sogar zu einer Gewichtsreduktion führen. Die neueste Substanz wird nur einmal wöchentlich subcutan gespritzt und hat eine ausgezeichnete Wirkung bei fast allen Patienten. Der relativ hohe Preis wird aber durch die gute Verträglichkeit kompensiert. Unterzuckerungen (Hypoglycämien, Zuckerschock) treten nicht auf.

Ergänzend sollten Diabetiker hohe Dosen von Vitamin C (am besten 500-1000mg Ester-C), Vitamin E (400 Einheiten), Coenzym Q 10 ( 3-6 mg pro Kilogramm Körpergewicht), Zink (50 bis 100mg) und Chrom (500-1000ug Chrompicolinat) einnehmen.

Die Antioxidantien sollen einen gewissen Schutz der Zellmembranen bieten. Jedoch fehlen noch eindeutige Studien. Aber viele Wissenschaftler nehmen selber täglich hohe Dosen an Vitaminen ein...

Chrom ist ein sogenannter Glucosetoleranzfaktor und ist auch in Nährlösungen für Diabetiker enthalten.

Die prophylaktische Einnahme dieser Stoffe kann in diabetischen Familien sinnvoll sein, um das individuelle Risiko zu verringern, selber an einem Diabetes zu erkranken.

Regelmäßige Untersuchungen sind erforderlich, da die Symptome einer diabetischen Schädigung nur selten schmerzhaft sind. Die Teilnahme für Diabetiker am "Disease management Programm" (DMP) kann wegen den strukturierten Untersuchungen empfohlen werden.

Es gibt eindeutige Hinweise, dass bestimmte Diabetestabletten (Metformin) zu einer Nervenschädigung führen können. Diese äussert sich in Nervenstörungen an den Füßen (Polyneuropathie), Störungen der langen Bahnen und Veränderungen im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark). Bei langjährig behandleten Diabetikern werden solche Befunde häufig erhoben. Hinzu kommen weitere Folgen, wie Stürze, Knochenbrüche (insbesondere Wirbelkörper und Hüftgelenke), Gedächtnisstörungen bis zur Demenz und Gefäßerkrankungen. Zur Abklärung bedarf es einiger weniger Tests, die sogar zum größten Teil Leistungen der gesetzlichen Kassen sind. Eine individuelle Abklärung ist auf jeden Fall erforderlich. Auch in unserer allgemeinmedizinischen Praxis / Borreliosezentrum können entsprechende Untersuchungen durchgeführt werden.

Vorteilhafte Ergänzungen für den Diabetiker sind insbesondere:
Ester-C,
Vitamin E,
Chrom, Zink

Wegen der bei Diabetes sehr häufigen Gefäßerkrankungen ist eine regelmäßige Oxyvenierung wichtig, die zu einer verbesserten Durchblutung führt. Sogar bei der Maculadegeneration im Gefolge einer diabetischen Netzhauterkrankung können Verbesserungen eintreten.

Oxyvenierung

Gehtraining
Sport (Ausdauer)
Alpha-Liponsäure bei Nervenschmerzen und autonomer Neuropathie (Nervenstörung des Herzens (eingeschränkte Herzfrequenzvariabilität ), Darmtätigkeit verschlechtert, Empfindungsstörung der Füße).


Informieren Sie sich auch über weitere Risikofaktoren:
Homocystein
Lipoprotein(a)
Cholesterin

Eine sehenswerte Dokumentation über die Machenschaften der Zuckerlobby und die Gefährlichkeit von Zucker in Fertiggerichten:
Video "Zuckerlüge"


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